Keltenerlebnisweg im Oktober

Nach zwei Jacobstouren zu Zweit begann nun eine neue Tour zu Viert:

Am Freitag 11.10. machten wir uns auf den Keltenerlebnisweg – insgesamt hatten wir 45 km vor uns. Diesmal waren wir eine kleine Gruppe mit 4 Frauen und einem Hundemädchen. Die Zimmer waren gebucht und das Wetter war uns wohl gesonnen. Nachdem in der Woche vorher Regenschauer und Kälte angesagt waren hatten wir echt Glück. 

Der Weg führte uns gleich in den Wald hinein und wir konnten uns ganz gut an der Beschilderung orientieren. Zur Sicherheit hatte ich vorher die GPX Daten auf mein Handy geladen. Bei den vorherigen Touren gab es immer ein Wanderbüchlein zur Orientierung. So eines konnten wir für den Keltenweg nicht entdecken. Offensichtlich hat noch keiner eines geschrieben.

Wir marschierten am ersten Tag zuerst durch Waldgebiete und kamen dann in die Weinberge. Auf diesen Weinbergswegen ging es dann -umgeben von leckeren Trauben und wunderbaren Herbstfarben – Richtung Bullenheim zum Weingut Mann. Bullenheim liegt nicht direkt auf dem Keltenweg. Wir hatten uns für Bullenheim entschieden weil es bis dahin ca. 15 km Laufweg waren. Diese Entfernung ist für nicht ganz so Trainierte ganz gut zu bewältigen.

Nach einer guten Nacht und einem super Frühstück ging es dann wieder am Bullenheimer Berg entlang. Wir wollten bis Dornheim. Nachdem eine Teilnehmerin etwas Knieprobleme hatte entschieden wir uns durch die Weinberge zu gehen und nicht über den Bullenheimer Berg. So hatten wir immer einen guten Blick auf den Schwanberg – unser eigentliches Ziel.

Dornheim empfing uns mit hübschen Häusern. Im Gasthof Stierhof wurden wir freundlich aufgenommen und wir fühlten uns in der familiären Atmosphäre sehr wohl.

Am nächsten Morgen ging es auf die letzte Etappe zum Schwanberg. Leider mussten wir ein Stück an der Strasse entlang aber es gab keine Ausweichmöglichkeit. Es kreuzt dort die Eisenbahn und die Bundesstrasse und von daher ist es am besten auf der Strasse zu bleiben. Danach geht es aber wieder sehr schön durch die Felder. Dann begann die Steigungen zum Schwanberg hinauf. Schritt für Schritt ging es bei herrlichem Wetter hinauf durch den Wald. Mit genügend Pausen erreichten wir schließlich unser Ziel – den Schwanberg!